Das sollten sie unbedingt beachten !!

Wichtig für Pflegestellen!

 

Tierschutz ist gut und sehr wichtig. Es gibt sehr viele Vereine, die sich dem Tierschutz widmen und täglich werden neue Vereine gegründet.

Man muss sich nicht einem Verein anschließen, um helfen zu können. Natürlich sollte für jeden tierlieben Menschen der Tierschutz zu Hause, und vor der eigenen Tür beginnen.

 

Wenn man sich dazu entscheidet sich als Pflegestelle bei einem Verein zu melden, gilt es einige Dinge zu beachten um ein böses Erwachen zu vermeiden.

 

Schauen sie sich die Internetseite des Vereins genau an!

 

  1. Es sollte sich ein Impressum auf der Seite befinden!
  2. Auch sollte der Vorstand mit Anschrift und Telefonnummer dort zu finden sein.
  3. Im optimalen Fall kann man die Satzung auch auf der Hompage lesen.
  4. Auch sollten Ansprechpartner für die jeweiligen Gebiete mit Kontaktdaten vorhanden sein. (Je nach größe des Vereins können es auch nur die Vorstände sein)
  5. Dann sollte es unbedingt ein Verein sein, der als gemeinnützig im Sinne der §§ 51ff. der Abgabenordnung ist. Das sollte man auf jeden Fall auf der Seite finden.

 

Was man erfüllen sollte, um die Gemeinnützigkeit anerkannt zu bekommen, oder wie man einen Verein gründet können sie auf der Seite eines Notares nachlesen. Hier können sie sich relativ sicher sein, dass der Tierschutzgedanke an erster Stelle steht. Finger weg von Vereinen die schon ewig in Gründung sind (i.G.). Es geht etwas Zeit ins Lande bis der Verein alles geklärt hat, allerdings dauert das nicht zwingend mehrere Monate. Deshalb sagen wir hier pauschal Finger weg!

 

Wenn sie sich dann für einen Verein entschieden haben und alles mit dem Verein seriös zu sein scheint, wird eine Selbstauskunft von ihnen verlangt. Diese wird meistens per E-Mail vorab gesand. Nachdem der Verein ihre Angaben gelesen hat wird es zu einer Vorkontrolle kommen, die Person, die zu ihnen kommt muss nicht zwingend vom angefragten Verein sein.

Wenn man sich dann einig geworden ist, wird dann der Pflegehund einziehen. Jetzt kommen die nächsten wichtigen Punkte, an die sie sich zur eigenen finanziellen Sicherheit halten sollten:

 

  1. Sie sollten unbedingt einen Pflegestellenvertrag ausfüllen, seriöse Vereine machen dies grundsätzlich. In diesem Vertrag sollten die Daten des Tieres und ihre Daten stehen! Dann sollte in diesem Vertrag auch die Kostenübernahme von Futter oder Tierarzt geregelt sein.
  2. Soll das Tier einem Arzt vorgestellt werden, müssen bei den meisten Vereinen erst mal Rücksprache gehalten werden. Dies ist auch gut so. Wenn vom Verein jetzt das Ok für den Arztbesuch kommt , sollte geklärt sein wie es gemacht wird. Entweder ruft der Verein den Tierarzt an und vereinbart einen Termin und klärt, was gemacht werden soll/darf und gibt dem Tierarzt die Kostenübernahme in schriftlicher oder mündlicher Form (wobei hier ganz klar die schriftliche Form bevorzugt werden sollte).
  3. Sie sollten auf jeden Fall auch einen Blick in den Impfausweis werfen. Viele Vereine behalten den Ausweis, was nicht weiter schlimm ist, aber es sollte ihnen doch eine Kopie des Ausweises ausgehändigt werden.
  4. Ein weiterer Punkt im Pflegestellenvertrag sollte sein, dass die Tiere über die Versicherung des Vereins Haftpflicht versichert sind

 

Es sollte auch immer eine Person für sie als Ansprechpartner zu erreichen sein. Ein noch sehr wichtiger Punkt ist "für die Vermittlung des Tieres ist der Verein zuständig". Ihre Aufgabe liegt darin, sich um das Tier welches sich bei ihnen auf Pflege befindet zu kümmern und immer wieder mal neue Infos dem Verein zukommen zu lassen wie sich der Hund entwickelt. Ich gehe hierbei davon aus, dass sie neu bei dem Verein sind, wenn man natürlich schon längere Zeit bei einem Verein ist können ihnen auch andere Aufgaben zugeteilt werden.

 

Wenn sie Spenden wollen!

 

Wenn sie aus persönlichen Gründen kein Tier aufnehmen können, aber dennoch gerne helfen wollen ist jeder Verein oder auch Tierheim sehr froh über Spenden. Aber auch hier ist es sehr wichtig genau hinzuschauen.

Erstmal gilt alles so wie bereits oben beschrieben bitte genau die Internetseite anschauen!

Auch sollte der Verein Spendenquittungen ausstellen dürfen und können. Das können nur als gemeinnützig annerkante Vereine tun, dies ist mir das wichtigste Kriterium! Den Spendern sollten immer wieder aktuelles zum Fortschritt der genutzten Spenden gezeigt werden, z. Bsp. wenn ein Hund  die nötige Operation durch Spenden ermöglicht wurde usw..

Eine gewisse Sicherheit in Bezug auf Zweckerfüllung bieten die Spendensiegel vom DZI Deutsches Zentralinstitut für soziale Fragen und vom Deutschen Spendenrat.

 

Allerdings ist dabei zu beachten, dass diese zu bezahlen sind. Besonders kostenbewusste Vereine und Stiftungen – vor allem wenn sie auch noch klein sind – scheuen deshalb diese Ausgaben.

Folglich sind nicht nur die Vereine mit Siegel empfehlenswert.

 

Außerdem ist die Qualität innerhalb der Organisationen mit Qualitätslabel nicht gleich. Dort gibt es sehr gute bis mittelmäßige. Außerdem sind nur anhand des Siegels durchaus von den Prüfern vorgenommene Abstufungen nicht erkennbar. Deshalb durchaus den Prüfbericht anfordern.